Eine starke Region mit einzigartigen Persönlichkeiten, Möglichkeiten und Chancen

REGIONALES JUGENDMANAGEMENT

Das Regionale Jugendmanagement ist seit 2012 die zentrale Stelle für die Koordinierung und Abwicklung von Kinder- und Jugendthemen in den sieben steirischen Regionen. Als Teil des Teams des jeweiligen Regionalmanagements arbeitet das regionale Jugendmanagement im Auftrag des Landes Steiermark – Abteilung 6 Bildung und Gesellschaft und des Regionalverbandes. Es unterstützt all jene, die Fragen oder Antworten zum Thema Kinder und Jugend haben, und erarbeitet mit dem Referat Jugend des Landes Steiermark neue landes- und regionsweite Schwerpunkte.

ZIELE & MASSNAHMEN

Der regionale Jugendplan dient als strategische Basis für die Arbeit des regionalen Jugendmanagements. Dieser gibt vor, welche Schwerpunkte in der Kinder- und Jugendarbeit regional zu setzen sind. Er orientiert sich einerseits an der steirischen Kinder- und Jugendstrategie, andererseits am regionalen Leitbild. 

ÜBERBLICK ÜBER DAS SERVICE DES JUGENDMANAGEMENTS

Umfassende Information für Jugendliche, Eltern und Multiplikator*innen sowie die aktive Einbindung und Mobilisierung der Zielgruppen wird unter anderem durch die Jugendwebpage www.obersteierstark.at/jugend, die die Ansprache über Social Media, über die Betreuung und Begleitung des regionalen Multiplikator*innen-Netzwerks und durch Vorträge und Workshops garantiert.

Jugend. Bildung Dialog: Erstes obersteierstarkes Jugend-Netzwerktreffen

Am 30. Mai 2022 lud die neue regionale Jugendmanagerin Andrea Hesele, MA alle Jugendakteur*innen der östlichen Obersteiermark zum ersten obersteierstarken Jugend-Netzwerktreffen in den Mehrzwecksaal der Stadtgemeinde Kapfenberg ein.

Ganz oben auf der Tagesordnung stand die Präsentation der aktuellen Jugendstudie „Generation… Krise!?“ durch Frau Mag. Martina Zandonella vom SORA-Institut. Diese zeigte erschütternde Ergebnisse. Die derzeitigen Krisen rund um Krieg, Klimawandel, Schere zwischen Arm und Reich, Pandemie, Wirtschaftskrise und Terrorismus führen dazu, dass sich 71 % der österreichischen Jugendlichen große Sorgen um ihre Zukunft machen. Dies schlägt auch enorm auf die psychische Gesundheit der jungen Generation – 47 % der 16 – 26-Jährigen gaben an, dass sich diese infolge der Pandemie verschlechtert hat. Sie sehnen sich vor allem nach 

Die Jugend stellt vor allem der Politik kein gutes Zeugnis aus, so befindet sich das Vertrauen der Jugendlichen in das politische System derzeit auf dem Tiefststand (87 % gar nicht oder wenig) und nur 6 % der 24.000 teilgenommenen Jugendlichen fühlen sich von der Politik gut vertreten.

Auf Basis dieser ernüchternden Ergebnisse diskutierten die anwesenden Jugendarbeiter*innen und Gemeindejugendvertreter*innen der östlichen Obersteiermark im Anschluss über Möglichkeiten und Maßnahmen, um die Situation der Jugendlichen in der Region zu verbessern.

Im Plenum wurden die beiden Themen „psychische Gesundheit“ und „Stärkung der Jugendkultur“ zu den Schwerpunkten der nächsten Zeit ernannt. 

Nachtbus. Sicher unterwegs!

In den letzten Jahren ist es gelungen, gemeinsam ein wichtiges Mobilitätsangebot für die regionale Jugend zu schaffen. Der Nachtbus, der jeden Samstag von Mürzzuschlag bis nach Trofaiach fährt, bringt Jugendliche sicher und verlässlich nach Hause – in stark frequentierten Abschnitten sogar im Stundentakt. Der Nachtbus ist zudem an den Fahrplan der S-Bahn orientiert. Der Fahrplan kann jederzeit über die Bus-Bahn-Bim-App abgerufen werden.
Alle Gemeinden konnten sich in Abstimmung mit der Abteilung für Verkehr des Landes Steiermark darauf einigen, dass das Top Ticket für Schülerinnen und Schüler, sowie jenes für Studentinnen und Studenten im Nachtbus anerkannt werden. So fahren Jugendliche mit einem Top Ticket aus der Region gratis, für alle anderen NutzerInnen gilt ein Tarif mit € 2,50 pro Richtung oder € 4,- durch die ganze Nacht.
Wie wichtig das Angebot für Jugendliche und ihre Familien ist, zeigen die Nutzungszahlen: Seit der Wiederaufnahme der Nachtbusfahrten nach der coronabedingten Pause am 5. März 2022 steigen die Zahlen stetig und erreichen mit durchschnittlich 120 Fahrten (Mai-August 2022) knapp die Fahrtzahlen vor der Pandemie.  

Die Projektleitung liegt seit Ende 2019 beim Regionalmanagement, wo auch das aktuelle Marketingkonzept mit neuem Logo erarbeitet wurde. Im Rahmen der Nachtbus-Fahrten sind neben Gastronomiekooperationen auch zusätzliche Eventfahrten zu Veranstaltungen (Maturabälle und große Kulturveranstaltungen) vorgesehen. Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt von 17 Gemeinden und wird über das StLReG finanziert.

Peer Experte & Expertinnen digitaler Medien – make-IT-safe 2.0

Digitale Medien haben großen Einfluss auf unser Leben und Wohlbefinden. Neben den Vorteilen der digitalen Technologie gehen mit ihnen auch Risiken und Gefahren einher. Cyber-Mobbing oder Grooming (die Anbahnung sexueller Kontakte mit Kindern durch Erwachsene) gehören beispielsweise dazu. Um Jugendlichen beim Umgang mit diesen Risiken, Gewalterfahrungen oder Grenzüberschreitungen zu helfen, wurde ein steiermarkweites Projekt – make-IT-safe 2.0 – ins Leben gerufen.–

Im Rahmen des Projektes make-IT-safe 2.0 suchen wir ab Herbst Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren, die im Rahmen von kostenfreien Workshops zu Peer Experts ausgebildet werden. Ebenfalls werden erwachsene Bezugspersonen für die Coach-Ausbildung benötigt. In den Workshops werden die Inhalte

• Gefahren und Risiken im Internet und
• der verantwortungsvolle Umgang mit sozialen Medien vermittelt.

Das erlernte Wissen geben die Peer Experts anschließend an Jugendliche („ihre Peers“) weiter. Bei diesen Peer-Aktivitäten stehen den Jugendlichen Coaches beiseite, mit denen sie die Aktivitäten planen und umsetzen. 

Bei Interesse freuen wir uns auf ein Mail unter rjm@obersteiermark.at.

Das regionale Jugendmanagement wird aus Mitteln des Ressorts für Bildung und Gesellschaft des Landes Steiermark gefördert. 


PROFESSIONELLE JUGENDARBEIT GEHÖRT GEHÖRT!

Mit ihren zahlreichen Facetten leistet außerschulische Jugendarbeit einen entscheidenden Beitrag und bietet jungen Menschen die passgenaue Unterstützung auf ihrem Weg zu mündigen Erwachsenen. Tag für Tag leisten Jugendarbeiter*innen in der ganzen Steiermark einen wesentlichen Beitrag, Jugendliche zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, mit all den Herausforderungen umzugehen. Sie agieren professionell und auf höchstem Niveau – individuell und gleichzeitig niederschwellig, flexibel und gleichzeitig zielorientiert, als Vorbild und gleichzeitig auf Augenhöhe. Mit einem Wort: Jugendarbeiter*innen agieren als Profis – und Jugendarbeit ist eine Profession.

Dieses Video von LOGO jugendmanagement ist ein klares Bekenntnis zur außerschulischen Jugendarbeit als Profession, damit Jugendarbeiter*innen die gesamtgesellschaftliche Aufmerksamkeit erhalten, die sie sich verdienen. 

Jugendarbeit gehört professionell umgesetzt – und professionelle Jugendarbeit gehört gehört!


Für Informationen, Vernetzung und Kooperationen sowie Projektberatungen zu kommunalen und regionalen Jugendinitiativen nehmen Sie mit mir Kontakt auf!